07.06.2016

Coral Bleaching

... die Auswirkungen unseres Tuns

Kurz zusammengefasst: Korallenbleichung erfolgt bei zu hohen Wassertemperaturen. Steinkorallen leben in Symbiose mit Zooxanthellen, die u.a. für die Färbung verantwortlich sind. Diese produzieren unter Wärmestress Giftstoffe und werden von der Koralle abgestoßen. Die Korallen können nur einen kurzen Zeitraum ohne ihre Partner überleben, dauert die Wärmephase zu lange, sterben sie ab. Das hat wiederum zur Folge, dass mit diesen Oasen der Meere, die Artenvielfalt abnimmt, Ökosysteme instabil werden und zusammenbrechen - das wirkt auf uns Menschen bezüglich Fischfang, Tauchtourismus und Brandungsschutz zurück. Durch die globale Erwärmung (ein enormer Anteil der Erwärmung wird von den Weltmeeren absorbiert) kommt es in immer geringere Zeitabständen weltweit zu Coral Bleaching Events. Weiters führen Überfischung und Verschmutzung der Meere zu erhöhter Destablisierung der Riff-Ökosysteme. 

> Und was können wir tun? Aufhören, wenn es genug ist! Wir beuten unsere eigenen Ressourcen weiterhin erbarmungslos aus - für Gewinn-Maximierung weniger auf Kosten der meisten Erdbewohner! Viele haben zu wenig, viele haben längst genug und einige haben unmoralisch viel zu viel - wir müssen umverteilen, dann ist für alle längst genug da! Wir brauchen nicht noch mehr Wachstum, weder Bevölkerungs- noch Wirtschaftswachstum, auf einer Erde, die nicht mitwachsen kann. 

Zu einem Artikel der XL Catlin Seaview Survey "THE 3RD GLOBAL CORAL BLEACHING EVENT – 2014/2016 - NOW PREDICTED TO LAST UNTIL AT LEAST THE END OF 2016 – BY FAR THE LONGEST EVENT IN RECORDED HISTORY"

In 1998, a huge underwater heatwave killed 16% of the corals on reefs around the world. Triggered by the El Niño of that year, it was declared the first major global coral bleaching event. The second global bleaching event that struck was triggered by the El Niño of 2010. The US National Oceanic & Atmospheric Administration (NOAA) announced the third global bleaching event in October 2015 and it has already become the longest event recorded, impacting some reefs in consecutive years.

http://www.globalcoralbleaching.org

03.06.2016

Antreiber

... mit inneren und äußeren Antreibern achtsam umgehen

... oft fühl ich mich getrieben und merke wie ich gestresst durch Tag hetze. Erst wenn mir mein Zustand bewusst wird, merke ich, dass ich mir großteils selbst Druck mache. Meist brauche ich nur ein paarmal tief durchatmen und in den Augenblick zurückkehren. Der Druck entsteht meist dann, wenn ich zu sehr in der Zukunft bin (was noch alles zu tun ist in den nächsten Wochen) oder bei negativen Erlebnissen in der Vergangenheit hängen bleibe. In der Gegenwart ist meist alles entspannt lös- und machbar.

03.06.2016

cucuBike

... zum Europäischen Tag des Fahrrads

... zum Europäische Tag des Fahrrads möchte ich ein cucuBike beisteuern: Fahrradfahren gibt Freiheit und Unabhängigkeit - es ist gesund, weil man regelmäßig Bewegung im Freien macht, es verschmutzt die Luft nicht! Am Weg zur Arbeit kann man sich gedanklich schon auf Kommendes einstellen und beim Heimfahren erleichtert es das wieder runterkommen vom geschäftigen Tag. Es entspannt und macht v.a. Spaß! Ich fahre bei fast jedem Wetter jeden Tag 40 - 60 Minuten zum Büro und zurück und ich möchte es nie mehr missen!

01.06.2016

Eine Herde

... ist ein Grundbedürfnis

cucuConnectedness: Zusammenhänge cucuisieren ... fühlen wir uns eingebunden ins Ganze? Haben wir unsere "Herde", "unser Dorf" um uns oder leiden wir an räumlicher Trennung von Familienmitgliedern, engen Freunden ... solange man aktiv ist und sich einbringen kann, in die sozialen Abläufe in Vereinen, bei Events und im Arbeitsumfeld, scheint alles zu funktionieren ... aber wenn man aus irgendeinem Grund daran nicht mehr teilhaben kann, stellt sich doch das Gefühl von ein wenig Isolation ein ... wir sind doch in unserem Hamsterrad vollbeschäftigt, weniger bereit Kompromisse einzugehen, ein sich umeinander Kümmern geht unter im wichtigen Beschäftigt sein. Die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten sind hilfreich, aber kein Ersatz für direkten Kontakt. Hätte ich permanent meine Herde um mich, wäre ich dann ausgeglichener? Oder würde ich mich dann wiederum unfrei und eingeschränkt fühlen?

30.5.2016

Saubere Luft

... ist ein Grundrecht für alle

Kurz zusammengefasst: Viele globale Großstädte in Entwicklungsländern überschreiten die von der WHO empfohlenen Grenzwerte bezüglich Feinstaub um Vielfaches. In Relation die Werte der Stadt Graz (UBA 2015), die in unseren Breiten als stark problematisch gilt. Saubere Luft ist lt. Europäischem Gerichtshof ein Grundrecht http://bit.ly/1TRZr8r. Das sollten wir auch global so verstehen.

Zu einem Artikel aus derStandard: "Das sind die schmutzigsten Städte der Welt 29. Mai 2016

In den meisten Städten der Welt ist die Luftverschmutzung nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen Jahren weiter angestiegen – vor allem in ärmeren Ländern In den meisten Städten der Welt ist die Luftverschmutzung nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. Vor allem in ärmeren Ländern sei das Risiko von Herzinfarkten, Lungenkrebs und chronischen Atemwegserkrankungen durch eine zu hohe Umweltbelastung größer geworden, warnte die WHO unter Berufung auf eine eigene Studie. - derstandard.at/2000037247462/Das-sind-die-schmutzigsten-Staedte-der-Welt

http://bit.ly/1sWGWFW

29.05.2016

Eine Entscheidung

... aktiv und konstruktiv zu leben

cucuConnectedness: Zusammenhänge cucuisieren ... wie wir leben, uns selbst und unser Leben wahrnehmen hängt von unserer Einstellung ab. Es ist jeden Tag wieder die eigene Entscheidung, dem Leben ins Auge zu sehen und die Herausforderungen energievoll und offen anzugehen oder ängstlich und passiv zu warten was die Zukunft bringt.

28.5.2016 

Ablaufdatum

Zum Wegwerfen abgelaufener, noch essbarer Lebensmittel

Kurz zusammengefasst: das Ablaufdatum ist eine Empfehlung und zeigt auch an, wann Lebensmittel am besten essbar sind - d.h. noch lange nicht, das sie nach Ablauf dieses Datums verdorben und ungenießbar sind: selbst riechen und schmecken und Schimmel meiden - wird geraten!

Zu einem Artikel aus The Washington Post: "The expiration dates on our food could be contributing to a huge environmental problem

The date labels printed on the food we buy  — often accompanied by a “best by,” “use by” or even “expires on” stamp — are meant to provide useful advice about when a product is at its best. But some experts are saying these labels not only fail to communicate meaningful information to consumers — they may actually be contributing to a huge environmental problem by inadvertently encouraging people to throw out perfectly good food."

 http://wapo.st/25och26

30.5.2016

Diversität

... ist stabiler

cucuConnectedness: Zusammenhänge cucuisieren ... warum ist Artenvielfalt wichtig? Was ist der Unterschied zwischen einem Monokultur-Fichtenwald und einem standortgerechten Mischwald ... warum sollen wir Arten schützen? Ein komplex vernetztes System ist  stabiler und flexibler gegenüber sich verändernden Umweltbedingungen. Maisfeldmonokultur-Landschaften sind von einem einzigen "Schädling" in einem Aufwischen auslöschbar, wenn nicht Mensch mit Chemie und Gentechnik eingreifen würde, aber nachhaltig ist das keine Lösung, es bleibt ein Kampf. Der Boden, ein kostbares, nicht wieder herstellbares Gut, wird langfristig zerstört.